Meuterei auf IHK-Schwaben

UKS Redaktionsbeitrag 05/2024

In der malerischen Region Bayerisch-Schwaben, bekannt für ihre idyllischen Landschaften und die herzhafte Küche, brodelt es in der Wirtschaftskammer. Die IHK Schwaben, ein Akronym, das für Industrie- und Handelskammer steht, nicht zu verwechseln mit einer neuen Art von schwäbischen Knödeln, hat sich einer bundesweiten Aktion für Weltoffenheit und Vielfalt angeschlossen. Dies, meine Damen und Herren, in einer Zeit, in der die Wirtschaftsdaten eher an eine Achterbahnfahrt erinnern als an das stetige Wachstum eines gut gepflegten Biergartens.

Die IHK argumentiert, dass Menschen mit Migrationshintergrund eine tragende Säule der Wirtschaft darstellen – sie sind quasi das Sauerkraut zum Leberkäs, unverzichtbar für den vollen Geschmackserfolg. Tatsächlich haben 27% der Erwerbstätigen in Deutschland einen Migrationshintergrund, und die IHK Schwaben hat beschlossen, dies symbolisch durch eine Kürzung ihres Logos zu würdigen.

Bier bleibt Bier! Hosch’ mi’!?

Nun, einige fragen sich, warum die IHK Schwaben nicht eher die Ärmel hochkrempelt und sich den drängenden wirtschaftlichen Sorgen widmet, anstatt, wie es scheint, bunte Fahnen der Vielfalt zu schwenken. Es ist ein bisschen so, als würde man beim Oktoberfest die Maßkrüge gegen Teetassen tauschen – kulturell bereichernd, aber irgendwie verfehlt. 

Aber was ist mit den (Zwangs-)Mitgliedern, die sich fühlen, als hätten sie das letzte Stück Apfelstrudel abbekommen, das keiner mehr wollte? Die IHK Schwaben finanziert sich durch Beiträge dieser ungefragten Mitglieder, und einige davon sind in wirtschaftliche Schieflage geraten. U.a. auch durch die katastrophal verfehlten und destruktiven Corona-Maßnahmen, die nicht zuletzt allesamt die IHK mitgetragen hat. Somit liegt die Frage in der Luft, ob die IHK Schwaben nicht etwa lieber die Beiträge für diese Mitglieder um 27% kürzen sollte, um ihnen unter die Arme zu greifen, so wie man einem Freund hilft!?

Der IHK Dampfer auf dem rauen Meer der Wirtschaft, soll sich, auf die Navigation durch die wirtschaftlichen Gewässer konzentrieren. Doch stattdessen verliert sie sich im Gewürznebeln des kulinarischen Kampfes zwischen Leberkäs und Falafel. 

Und die Wellen toben – laut Angaben des statistischen Bundesamtes Destatis stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland im Januar um 26,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Und selbst im Dezember 2023 hatte sie um 12,3 Prozent gegenüber Dezember 2022 zugenommen. Im Februar dann gab es 18,1 Prozent mehr beantragte Insolvenzen als im Februar 2023.

Stellen Sie sich vor, die IHK wäre ein echter Dampfer, der durch die stürmische See der Wirtschaft schippert. Die Crew, bestehend aus tapferen Unternehmern, zahlen nicht nur auch für ihre Matrosenarbeit, sie navigieren auch noch eigenverantwortlich durch die unvorhersehbaren Wellen der Wirtschaftsmeere. Einhörner, Regenbogenfahnen, bunte Logos? Die sind vielleicht für die Kreativabteilung, aber hier auf der Brücke, wo es um harte Fakten und Zahlen geht, sollten wir uns lieber an die guten alten Seekarten der Bilanzen und Geschäftsberichte halten.

Daher, ein kräftiges “Ahoi’ an die IHK-Brücke!”
Erledigt euren Job im Interesse aller Mittelständler für die teuer bezahlte Heuer!
Ansonsten droht zuerst Meuterei, dann Untergang!

Unternehmerkreis Schwaben

unternehmerkreis.org

Hier die IHK-Presseerklärung v. 12.04.2024 lesen…

Kontakt zur IHK: Ercin.Oezlue@schwaben.ihk.de

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