UKS-AGENDA-ZI akuell – Ziel 2. Bürokratie und deren Übergriffigkeit gemeinsam entschlossen entgegentreten.

UKS Redaktionsbeitrag 12/2023

Bürokratie war der Untergang des Römischen Reichs. In den Zeiten der Dekadenz hatte das Imperium sein Maß verloren. Gegen die Heere von Bürokraten, die es meinte, sich leisten zu müssen, standen gewaltige Horden von Barbaren, die sich einfach nicht an die Gesetze, Vorschriften und Gängelungen halten wollten. Das Recht des Stärkeren und sein Wille zum ungezwungenen Leben beendete robust die hoch differenzierte Verwaltung der empfindlichen und korrupt-ängstlichen Staatsträger.

Unternehmer sind schwer beschäftigt mit Gas-Engpässen und Kapazitätsproblemen, mit Fachkräftemangel und Rezessionsrisiken – und mit der Regulierungswut der Bürokratie. Sie beklagen eine Kultur der Angst und Innovationsfeindlichkeit in Behörden. Und proben nun den Aufstand gegen ihre Überregulierung.”

Wie sieht es an den Standorten aus?

Als Beispiel: Augsburg.

Die Stadtverwaltung sieht sich sehr modern als “Team Augsburg“-  mit über 6.500 “Team Mitgliedern”.

46 Bürger : 1 “Teammitglied”. Gewaltig! – Und sicher ganz schön teuer.

Unter der Blue-City-Oberbürgermeisterin, Eva Weber, ist dafür Frank Pintsch der Personalchef. Etwas versteckt findet sich die Zuständigkeit in einer sehr langen Liste von weiteren Zuständigkeiten.

Zu viele Zuständigkeiten? Überlastung? So wie die Stromnetze… Brown Out in der Verwaltung? Oder sogar Blackout? Geld ist jedenfalls keines dafür da. Oder doch? Wer zahlt eigentlich die Zeche für das “Team Augsburg” und was erhalten die Zahler dafür???

Warteschleifen, Abwesenheiten wegen Krankenständen oder Urlaub, improvisierte Homeoffices einerseits – andererseits gnadenlose Kosten- und Abgabenvollstreckung.

Ist das nicht an allen Standorten schon immer so? Umso schlimmer.

Es geht also nur vordergründig um ein lokales Geschehen, in welchem ein (rest-)emsiger Beamter einfach seine Befehle ausführt? Es geht vielmehr um größere Agenden, von großen Playern, die hauptsächlich gar nicht im Lande sind. Aber vor Ort ausgespielt und gesteuert werden.

Große Agenden sind denn auch die Agenden zur Transformation der Welt bis 2030, der Deindustrialisierung, der Replacement Migration, des Weltgesundheitsmanagements, der Dekarbonisierung, der Digitalisierung.

Harmlos mag man meinen, wenn man auf die Institutionen schaut. UN, EU usw. das muss doch gut sein. Für alle Menschen. Für alle Europäer. Für alle Standorte…

Aber wenn man strategisch denkt, muss man umfassender und in Ressourcen denken. Sind UN, EU, Berlin, München und auch nur das lokale Agenda-21-büro der Stadt alles was es gibt oder gibt es dazu noch Geldgeber, Lobbyisten und Strategische Lenker.

Fällt den geneigten Lesern da schon jemand oder etwas ein? Bürokratieabbau beginnt mit Bürokratenabbau.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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