Ein Geständnis oder Anmaßung?

UKS Redaktionsbeitrag 04/2023

In einer heutigen regionalen Presseveröffentlichung gibt der Präsident des DIW zu: “Wir haben eine katastrophale Unternehmerkultur.” Nun fragen sich mittelständische Unternehmer am Standort: “Wer ist denn damit gemeint?”

Viel warme Luft Herr Prof. Fratzscher, oder!?

Der UKS fragt ergänzend “Herr Prof. Fratscher womöglich?”, denn Unternehmer schauen sich gern die Lebensläufe von Kandidaten an. Aus dem Lebenslauf ergibt sich, dass der Professor zwar bei der Weltbank und der EZB tätig war. Stationen in einem Unternehmen finden sich bei Herrn Prof. Fratzscher leider nicht. Nicht einmal als angestellter Manager.

Kommissionen und Institute sind nun wirklich keine unternehmerischen Wirtschaftseinheiten. Der Kandidat hat zwar beachtlich viel wissenschaftlich veröffentlicht, aber eine “Ich-AG” (er rechnet sich der SPD der Herren Hartz, Steinmeier und Schröder zu) ist nicht wirklich ein Unternehmen. So meint er vielleicht sich und der Unternehmerkreis zeigt wohlwollendes Verständnis , dass er aus mangelnder eigener Erfahrung so eine markige Feststellung veröffentlichen lässt.

  • Vielleicht war aber auch das/sein DIW gemeint?
  • Rechtsform: eingetragener Verein.
  • Tätigkeitsbezeichnung: Forschungsinstitut.

Würde man die dort Beschäftigten fragen, fände man bestimmt rasch, dass die Kultur im Hause Potenziale für Verbesserung hat. Ob es gleich eine katastrophale Kultur aufweist, müssen sie wohl selbst regeln. Es wäre dann aber eine katastrophale Institutskultur und begrifflich keine katastrophale Unternehmenskultur. Gäbe es dort, beim DIW, eine katastrophale Unternehmerkultur könnte damit allenfalls die Kultur der Führungsriege gemeint sein, eine katastrophale Institutsleiterkultur, auch das müsste dann dort geregelt werden.

Dem WEF geht es nicht schnell genug.

Kommen wir auf die inhaltlichen Punkte, erkennen wir Unternehmer am Standort, dass ihm die Transformation in eine Industrie 4.0 nach den Vorstellungen des WEF nicht schnell genug geht. Als Professor, Leiter eines Instituts, ehemaliger Beschäftigter der öffentlich-rechtlichen Weltbank und EZB und letztlich der SPD-Zugerechneter fällt ihm aber nur ein, an den Staat zu appellieren, für die aus seiner Sicht bessere Unternehmerkultur zu sorgen.

Staatsdirigistisch, obrigkeitshörig. Damit macht er sein Geständnis: was die Unternehmer zu denken, zu wissen, zu planen und zu tun haben, soll der Staat vorgeben. Energiewende, Verkehrswende, Digitalwende. Mehr kommt leider nicht. Gemessen an den Wirkungen schießt der in Modellen denkende Professor über das Ziel, die Unternehmer, hinaus. In Modellen mag es Verbraucher, Unternehmer, Klima usw. geben – im wirklichen Leben sind es aber Menschen.

Und nach den Grundprinzipien unserer Verfassung haben die staatlichen Stellen dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt. Das hat uns die Geschichte gelehrt. Anmaßung hat bislang immer in die Katastrophe geführt.
Die Unternehmerkultur in unserem Standort ist nämlich gesund.

Schwäbische Skepsis schützte schon oft davor, unsinnigen Moden zu folgen.

Zu Elektromobilität, Energiealternativen,  dirigistische Planwirtschaft und CO2-Vermarktung folgt der Unternehmerkreis Schwaben seiner eigenen Agenda, die in ihren 17 Zielen klar festlegt, in welchem Rahmen die Unternehmerkultur einer Katastrophe entgeht.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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