Was haben Wärmepumpen und E-Autos mit trojanischen Pferden und hungrige Zyklopen gemeinsam?

UKS Redaktionsbeitrag 04/2024

In Brandenburg, genauer die Stadt Oranienburg erlebt eine moderne Odyssee. Aber statt eines trojanischen Pferdes haben sie Wärmepumpen und E-Autos, die wie hungrige Zyklopen das Stromnetz verschlingen, am Hals.

Die Stadtwerke und Architekten der vermeintlich “gelungenen & durchdachten” Energiewende, also die Helden dieser Geschichte, stehen vor einer Herausforderung. Dagegen erscheinen die zwölf Arbeiten des Herkules’ seinerzeit wie eine Spaziergang im Park. Vielleicht ist es auch weniger eine Herausforderung, sondern eher nur der Anfang vom Ende.

Das war wohl nix, Satz mit e-X.

Die Helden müssen den Stromfluss nun so geschickt manövrieren, wie Odysseus zwischen Skylla und Charybdis, um einen kompletten Blackout zu vermeiden. Auch die vielen Neubürger, die in Scharen in die Stadt strömten, sind wie Sirenen, die mit ihrem Gesang das Netz locken, bis es fast zusammenbricht.

Doch fürchte euch nicht, tapferer Bürger, denn die Stadtwerke haben einen Plan:
ein neues Umspannwerk soll errichtet werden, ein modernes Labyrinth, das allerdings dann auch von einem Minotaurus bewacht wird der darüber entscheidet wer, was und wieviel Energie dann ein jeder in Zukunft bekommt. Aber keine Nervosität, denn erst in etwa fünf Jahren soll die Lösung fertig sein. Also jenseits aller gedanklichen Vorstellungen von politischer Verantwortlichkeit, getreu dem Habeck’schen Motto: wir heizen elektrisch, wir fahren elektrisch, wir produzieren elektrisch, allerdings ist der Strom grad nicht da.

Es läuft im politischen Freilandgehege der ahnungslosen Schwab’schen-Gesellen, da auch unser WWF Klausi zielstrebig den Weltkurs mit knöcherner Hand am Steuerrad der 2030-Titanic hält. Bis dahin müssen wir vielleicht alle ein wenig die Gürtel enger schnallen, oder besser gesagt, die Ladegeräte abstecken, um durch diese stürmischen Zeiten zu navigieren.

Die Situation in Oranienburg könnte auch ein Vorbote für ähnliche Probleme in anderen Städten sein, wie etwa Augsburg. Auch hier können Bürger und Mittelstand in einer neuen schönen “Blue smart City” von Stromausfällen ihr grenzenloses Fiasko erleben. Denn keine Stadt hat eine technische Infrastruktur in dem Ausmaß im Petto, um solch irrwitzigen Sirenen-Gesang an elektrischen Heerscharen von Energievernichter zu befriedigen.

An dieser Stelle an alle auch ein elektrisierendes Dankeschön, welche als glühende Vorreiter in vorauseilenden Gehorsam sich der Wärmepumpen- und E-Auto Religion verschrieben haben. Allerdings haben sie sich zeitgleich bereits selbst auf dem Elektro-Altar geopfert, denn die abgegebene vertragliche Zustimmung an den Versorger für künftige Sperrungen ihrer häuslichen Energieversorgung, kommt einem Energie-Suizid gleich.

Eigentlich müsste sich doch jetzt jeder Verbraucher und Mittelständler die Frage stellen, wie ist es eigentlich um meine Versorgungssicherheit konkret bestellt, was wird garantiert, was geht mit immer mehr elektrifizierten Städten und Gemeinden an Gefahr einher?
Unter den jüngst zugetragenen Umständen aus Oranienburg, einfach mal bei unseren schwäbischen tapferen E-Helden nachfragen. Die dafür notwendigen Adressaten bekommt man ja gratis und regelmäßig per Rechnungspost oder kennt sie aus der Wahlkabine. Licht aus.

Hier zur Story von Oranienburg: lesen

Unternehmerkreis Schwaben

unternehmerkreis.org

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