Augsburger Weg – Kilometer 0

UKS Redaktionsbeitrag 06/2023

Schon in der Überschrift ist zu betonen, dass es nicht heißt “Augsburger weg!” (das sagen andere, s.u.). – Denn wir wollen bleiben und bewahren. Es ist also kein Appell, sondern ein Konzept für ein Vorgehen, wie es viele gibt, wo dann eben nicht Augsburger, sondern andere inhaltsstiftende und sinngebende Beifügungen zu finden sind. Für unseren Standort haben wir mal nachgeschaut.

Für Wanderlustige und Geschichtsfreunde gibt es eine “Via Claudia Augusta” (zum nachschauen). Was uns daran besonders gefällt ist, nicht nur dass er durch Augsburg führt (von Donauwörth eben über Augsburg bis in die Po-Ebene Norditaliens und bis zur Adria), sondern, dass er uns mit Freunden und Standorten durch Österreich, die Schweiz bis Italien verbindet. Es ist keine mit Gewalt installierte zivilisatorische Megaroute, sondern eine den natürlichen Gegebenheiten angepasste Kulturachse. Erinnert sei für Bergfreunde auch an den Augsburger Höhenweg, ohne dass wir hierzu allzu sehr in die Tiefe führen wollen. Er führt durch die Lechtaler Alpen.

Uns gefällt es, verbunden zu sein.

Für politische Interessierte gibt es die Augsburger Wege der Erinnerung. Also gleich eine Mehrzahl. Die gewählten Wege sollen dem Begehenden Schrecknisse und Ungerechtigkeiten aus einer Totalitären Schikanierung, Diskriminierung und Verletzung bis hin zur Vernichtung in die Erinnerung rufen. Opferschicksale und Verfolgungsgeschichte als Rundwege angelegt. Es ist wichtig nicht nur an der Oberfläche zu verstehen, wie sich die Gesellschaft in langen Wegen entwickelt und verhalten hat, um als “Mehrheitsgesellschaft”, die sich einer Ideologie mit pseudowissenschaftlicher “Begründung” und hysterischer Medien Begleitung derart rücksichtslos und unempathisch mit Mitbürgern umzugehen.

Uns ist wichtig, die kleinen Geschichten direkt am Standort zu kennen, zu achten und zu verstehen.

Für fromme Menschen sei auch erwähnt, dass der Jakobs-Pilgerweg nach Santiago de Compostella, auch über Augsburg und andere schöne Orte in unserer Wirtschaftsregion führt. Der Augsburger Jakobsweg.  Aufmerksame haben die kleinen Schilder an mancher Ecke in der Stadt entdeckt. Eine stilisierte Jakobsmuschel weist den Pilgern den Weg an ihr ersehntes Ziel in der Nordwestecke Spaniens. Der Heilige Jakob wurde dort als Hoffnungsgeber in Zeiten der von Nordafrika ausgehenden invasiven Verdrängung der Spanier aus ihren Gebieten im Süden bis hinauf zum Südosten seit den Dunklen Zeiten nach der Völkerwanderung verehrt. Mit dem Gehen des Weges solidarisierten sich viele Europäer mit der existenziellen Lage. Sogar eine Königin aus Bayerischem Hause begleitete ihren Königsgemahl. Das war Mitte des elften Jahrhunderts. Uns gefallt daran die Solidarität, die sich darin bekundete den gleichen Weg zu gehen und “Vor Ort” zu kommen, statt nur auf dem Thrönchen zu sitzen und Lippenbekenntnisse abzugeben.

Uns gefällt die praktische Solidarität eines bewahrenswerten Miteinanders.

Weil es uns Solidarität, Erinnerung/Bewahrung und Verbindung gefallen, war es dann wohl naheliegend, uns auf unseren eigenen “Augsburger Weg” zu machen.

Das erste mal erwähnt hat der UKS das Vorgehenskonzept des Augsburger Wegs anlässlich eines Presstermins, in welchem es um die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen gegenüber der Wirtschaft in den frühen Tagen der “Pandemie” ging. Es ging um eigenständige Konzepte, wie Geschäfte und Betriebe “öffnen” konnten, um nicht den erwarteten Schaden durch Schließungen und Lockdowns zu nehmen. Die Konzepte wurde von den angeschriebenen und kontaktierten Stellen abgelehnt oder blieben unbeantwortet und wohl unbeachtet. Kein “Augsburger Weg”. Stattdessen gingen die angeschriebenen Landräte und Bürgermeister den Münchner-  oder Berliner- oder Brüsseler- oder UN-weg aus New York bzw. Genf, wo die UN ihr “UNwesen” treibt und “UNrecht zu Recht” erklärt. Zu letzterem hat ein Sohn der Stadt bereits eine Verkehrsregel aufgestellt. Wenngleich er, Berthold Brecht, wohl ein Papstwort abgewandelt hat. Papst Leo XIII. begründete im 19. Jahrhundert damit das Widerstandsrecht gegen despotische Gesetze, die gegen das Naturrecht verstoßen. 

Aber der “Augsburger Weg” beschränkte sich nicht allein auf Öffnungskonzepte in “Pandemie”-Zeiten. Er sollte mehr enthalten.

Unser Augsburger Weg soll neben seinen eigenen Stationen auch die “Alternativ”routen der Bürgermeistereien, Landräte, Landesverwaltungen wie auch die der Bundesverwaltung, der EU Kommission und der UN aufzeigen. Er soll aufzeigen, wo die Abwege, Sackgassen und Gefahrenstrecken liegen. Er soll auch die geplanten Strecken dabei aufzeigen, die in Abgründe führen und von vornherein einen miserableren “ökonomischen und sozialen Fußabdruck” mit sich haben.

17 Verkehrsregeln hatten wir bereits früh aufgestellt.  Tatsächlich sind sie so formuliert, dass sie ein Vorgehen und noch keine Zustände und Stationen bezeichnen. Also passen sie so zum Augsburger Weg. Soviel grammatische Pingeligkeit muss erlaubt sein.

  1. Korruption und Gängelung in allen ihren Formen und überall beenden.
  2. Bürokratie und deren Übergriffigkeit gemeinsam entschlossen entgegentreten.
  3. Ein freies Leben in Selbstbestimmung für alle Menschen jeden Alters respektieren.
  4. Zuständigkeitsebenen und Selbstverwaltung respektieren.
  5. Chancengerechtigkeit und Selbstbestimmung respektieren.
  6. Bewahrende Wirtschaft respektieren.
  7. Keine Energie-Experimente.
  8. Unternehmertum und mitbestimmte Arbeit respektieren.
  9. Eine Infrastruktur aufbauen, die vor Übergriffen und Ideologen schützt.
  10. Ungleichheit zwischen den Standorten verringern.
  11. Mehr Selbstverwaltung wagen.
  12. Verbraucher wieder zu selbst bestimmten Verantwortlichen machen.
  13. Maßnahmen zur Bekämpfung von Planwirtschaft und ihrer Auswirkungen ergreifen.
  14. Alle Ressourcen wieder in die Selbstverantwortung der Bürger übernehmen.
  15. Standorte vor ideologischer Verschmutzung schützen, wiederherstellen und ihre bewahrende Bewirtschaftung fördern.
  16. Funktionierende Gewaltenteilung herstellen.
  17. Umsetzungsmittel stärken und die Standortsouveränität mit neuem Leben erfüllen.

Auf so einem Weg gibt es sicher noch mehr zu beachten, zu beschreiben, zu detaillieren, zu planen und zu entwickeln. Das schildern wir dann auf den nächsten Kilometer-Artikeln. Hiermit fangen wir einfach mal an, um Weggefährten zu finden, denen es auch Wert ist, verbunden zu sein, die Geschichten zu kennen und solidarisch mit einander voran zu kommen. Als Standorte, als Wirtschaft, als Menschen.

Wir halten den Kurs.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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