Fehlallokation

UKS Redaktionsbeitrag 09/2023

Wenn man falsch investiert, nennt man das dann finanzwirtschaftlich eine Fehlallokation.

Nun investieren die schwaben-fleißigen Menschen hierzulande in viele Dinge. Den eigenen Berufsweg. Das Eigene Nest. Die eigenen Kinder. Den eigenen Betrieb und natürlich in das eigene Gemeinwesen.

Leider leben wir in Zeiten der “umfassenden Transformation” mit dem Endziel, dass wir schon 2030 nichts mehr besitzen, also nichts eigenes haben.

Zum Wahlkampf für die anstehende Bayerische Landtags-Wahl am 8. Oktober gibt es viel zu überlegen. In wen oder was (w/w/d) sollen wir unsere Stimme investieren. Wer der bayerischen Landtagskandidaten ist für die schnelle, die noch schnellere oder die aller schnellste Transformation? Wer ist dagegen?

Und sollten wir “Aktien in die Transformation” stecken, wenn wir am Ende nichts haben und nur des Glückes Kinder sein sollen?

Zurück zu den konkreten Investitionen in Euro und Cent. Da landet viel unseres erwirtschafteten Kapitals im Gemeinwesen. Landläufig Steuern und Abgaben. Unter den vielen Top-Verwaltungen ist auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Leitung einer grünen Politikerin (w/w/d). Dieses wiederum “fördert” das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung DeZIM e.V. Und dieses Zentrum “leitet” Frau Naika Foroutan. Wie man nachlesen kann hat diese Leitungsfigur eine beachtliche Karriere geschaffen und in den eigenen Berufsweg investiert. Es kam also genügend dabei heraus. Sie ist demnach auch in der SPD-Grundwerte Kommission.

Nun lässt Frau Professor die Katze nach ihrer langjährigen akademischen Vorarbeit aus dem Sack und wird Verfassungsrechtlerin (denn in Deutschland kann man alles sein – Mann, Frau, Zugroaster, ja sogar Fuchs -:

Deutschland sei das Land seiner Einwohner und Einwohnerinnen: Es (Deutschland) gehört niemandem per se, weil er oder sie Urahnen hatten, die schon immer hier gelebt haben. Etabliertenrechte prallen also auf Neuaushandlungen und Erwartungen der Gleichbehandlung – jenes grundgesetzliche Versprechen, das in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert ist.

Um die verfassungsrechtliche Vorkenntnis und Richtigkeit machen wir hier mal einen Bogen.

Denn uns interessiert das Ergebnis. Also verproben wir mal mit der Geschichte seit dem Grundgesetz bis heute:

Wer einen Hund hat(te) zahlt(e) Hundesteuer. – Probe: wer keinen Hund hat(te) zahlt keine.

Wer ein KFZ hat(te) zahlt(e) Kfz-steuer. – Probe: wer kein KFZ hat(te) zahlt keine.

Wer ein Gewerbe hat(te) zahlt(e) Gewerbesteuer. – Probe: wer keinen Betrieb hat(te) zahlt keine.

Wer ein Einkommen hat(te) zahlt(e) Einkommenster. – Probe: wer kein Einkommen hat(te) zahlt keine.

Die Probe könnten wir unendlich lang ausfallen lassen, aber machen wir nur noch einen Test:

Wer kein Land hat, zahlt folglich keine Steuer. Fariafariahoh! – Wenn wer welche zahlt und andere nicht, der wird nach dem zitierten Grundgesetz-Artikel der Frau Professor (w/w/d) ungerecht besteuert und seine/ihre/ens Besteuerung ist ein Unrecht.

Wir Unternehmer fragen uns auch schon seit mindestens acht Jahren, ob das noch alles gerecht zugeht. Da ist es gut, wenn uns ein prominentes Mitglied der SPD-Grundwertekommmision aus dem fernen Berlin so krass für unser Bayern aufklärt. Dankeschön.

Ob es der Bayern-SPD auf den Nägeln brennt, ihrem Wahlvolk zu verkünden, dass es bald aus ist mit der Steuer- und Abgabenlast, die eh nur der Bourgeoisie und dem verdammten Kapitalistenpack nützt und die Arbeiter ins Elend stürzt. In der UN, in der Nato, in der EU, in der EZB usw. usw. usw.  können wir dann auch nicht mehr sein. Die sammeln ja auch gerne von uns, dem staatenlosen Volk.

Im Landtagswahlkampf der Bayern 2023 betrachten wir die Wahlkämpfenden genau. Wer wird uns die Steuerlast wirklich senken?

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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