Kleben geblieben

UKS Redaktionsbeitrag 06/2023

Früher mahnte die Schule mit blauen Briefen die Versetzungsgefahr an. Wer’s nicht packte, blieb halt kleben. Da war kein Klebstoff im Spiel und wenn dann nur im übertragenen Sinn für die Fehlleistungen und meistens auch für die Faulheit. Mancher Klebenbleiber dieser Tage wurde dann doch etwas und schaffte sein Leben.  Aus denen, die an der Klebetube des Bastelunterrichts rochen, sind auch nicht zwingend Drogenopfer geworden.

Ernster wurde es dann erst viel später, als Klebstoffmissbrauch zu ernsthaften Gesundheitsschäden bis hin zu Hirnschädigungen führte.

Wer’s nicht packte, blieb halt kleben.

Heute mahnt die Schule wohl nichts mehr an. Minderleistungen in den Grundfertigkeiten des Lesens, Schreibens und Rechnens wie auch die Aufbaufertigkeiten in Chemie, Physik, Biologie, Geschichte, Geographie usw. sind heute allenfalls eine Nachricht wert, dass es noch weiter abwärtsgeht mit dem “besten Deutschland aller Zeiten”. Sportlicher Wettkampf ist verpönt aus Rücksichtnahme – und Hirnschädigungen werden inkludiert. Freitags gab es frei fürs Klimahüpfen und überall das Lehr-Personal dabei.

Heute ist wieder Freitag und es wird mal geklebt statt gehüpft. Weil es regnet, gibt es Schutz durch Zelte und damit es weiter antiautoritär zugeht, gibt es Schutz durch die Ordnungskräfte. Der Servicewagen, der wegen der Gasleckage im Stau steht, kann sich über das Telefon informieren, ob der städtische Wohnblock mit vielen Studenten, sozialschwachen Familien, Rentnern und Migranten in die Luft fliegt so wie vor ein paar Tagen die Solardachscheune.

Damit ein Klebstoff klebt, braucht es die richtige Formel und die richtige Herstellung. Dazu braucht es gut ausgebildete Chemiker, Ingenieure und Kaufleute. Damit die Schülers for Fridays kleben, braucht es auch eine Formel. Es braucht Lehrer, Beamte und Eltern/Großeltern, die die letzten 54 Jahre gut aufgepasst haben, was Rudi Dutschke, Hochimin, Mao, die Frankfurter Schule, einflussreiche “Menschenfreunde” und ihre Parteigänger seit den 68ern aus dem kommunistischen Manifest gemacht haben. Dienstpläne, Interne Anweisungen, Parteiprogramme, blödartige Familiengespräche über Klima-Testamente (Altes und Neues), Medienberichterstattungen und Zeitungsartikel. Aber vor allem braucht es Finanzmittel, die wir im Mittelstand als wirkliche Steuerzahler bereitstellen.

Wir suchen uns mal einen anderen Wochentag aus und kleben unsere Kassen zu. Denn ein Gesetz aus dem Universum wie aus dem Mittelstand bleibt bestens am Standort haften:

Im Rad der Zeit ist etwas mal ganz oben und dann geht’s abwärts. Am Boden sind sie ja schon!

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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