Out of the Box

UKS Redaktionsbeitrag 06/2023

Die Augsburger Puppenkiste hat Kultstatus. Schönste Erinnerungen aus den Kindertagen. Aktuell muss sie sich gegen das Niederschreiben erwehren. Aber wer glaubt schon der SZ oder FAZ. Die Idee von anderen Geschichten aus der Kiste (Box) behauptet sich. Und wir hoffen – als Wirtschaftsbetrieb am Standort – auch noch sehr sehr lang. Denn so mancher Geschäftspartner aus dem In- und Ausland spricht uns darauf an und freut sich über ein Geschäftsgeschenk in Form eines Jim Knopf, Urmel  o.ä.

Keiner will den Elefant auf der Lügenblase sehen.

Das Out-of-the-Box-Denken, nämlich das Verlassen des konventionellen Denkens und Problemlösens abseits des Mainstreams, ist die Denkform, die nicht nur Konzernlenkern, sondern auch Mittelständlern abverlangt wurde. Schon Einstein, selbst kein Unternehmer, sondern Patent-Beamter, wusste, dass man Probleme nicht in dem Denken löst, wie man sie entstehen ließ. Was aber wird so aus den Boxen gedacht und gesagt?

Unweit von Augsburg liegt das schöne Erding. Weltbekannt für Bierspezialitäten. Dieser Tage ist das schöne Erding die Bühne für den “Widerstand gegen die Wärmewende”. Viele Tausend werden erwartet, was schon mal eine Aussage an sich ist. Denn es geht ja gegen die Wärmewende, die bewusst gegen den Mittelstand dieses Landes durchgezogen werden soll. Revolutionen, das sind ja Wenden, können wenig Rücksicht nehmen. Revolutionäre, so sehen sich die Wirtschaftsminister dieser Tage, auch nicht. Was hat das mit Kisten und Boxen zu tun?

Für große Zusammenkünfte werden große Bühnen gebraucht. Oft sind es LKW Ladeflächen, von denen aus gesprochen wird. Dazu werden große Soundanlagen eingesetzt. Also im doppelten Sinne kommt nun in Erding etwas “out of the Box”. Natürlich braucht es auch große Redner, die da in der Box stehen. Werden sie die Denkrahmen verlassen, die uns die Probleme der letzten drei, acht oder 50 Jahre eingebrockt haben? Der Ministerpräsident? Sein Stellvertreter? Eine Kabarettistin?

Erdings Redner werden auf der Hauptbühne für “ihre Zunft” sprechen. Die Zünfte der Union, der Freien Wähler und der Volksbelustiger werden vertreten sein. In jungen Jahren sagte

Wahlkampf: die Zünfte der Union, der Freien Wähler und der Volksbelustiger werden vertreten sein.

einmal ein schon in den 80ern sehr erfolgreicher US-amerikanischer Bauunternehmer, völlig klar und kühl, dass das Politische Leben ein “sehr gemeines Leben” sei und sehr fähige Menschen zwar vorhanden aber genau davon angewidert seien. Wahrheiten, die zwar richtig aber unpopulär seinen, hätten leider keine Chance in Wahlen. Er sagte sinngemäß

“Kein großes Hirn aber ein breites Lächeln gewinnt die Massen”

Über Erding lacht die Sonne und aus der Box der LKW Bühne lächeln die sogenannten Main-Acts. Für eine Lösung der Mittelstandskrise und die wendebedingten Energie- und Wärmeprobleme ist das nicht genug. Es ist Wahlkampf und es ist an der Zeit, dass die aufgeweckten Wähler in unserem von Problemen zerdrückten Mittelstand selbst aus der Box denken lernen. Befreit Euch von Konventionen, Alternativlosigkeiten und vor allem schaut Euch an, wo mehr Hirn als Lächeln ist. Auch an unseren Standorten.

Die mit einem Lächeln angebotenen Boxen, Schachteln und vor allem die sogenannten “Lösungs-Pakete” sind vor allem eins: “Mogelpackungen”! 

Uns lacht die Sonne. Lächelt zurück.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

1 Kommentar
  1. Schnauzevoll
    Schnauzevoll sagte:

    Nur soviel zum Söder….Netzfund:

    Liebe Monika Gruber,

    bei der Wahlkampfveranstaltung unter dem Deckmantel einer Demo – Titel: „ Stoppt die Heizungsideologie“ hast du Dich für MP Dr. Markus Söder lautstark eingesetzt, der angesichts des überdeutlichen Unmuts in Form von Trillerpfeifenkonzert sowie „Buuuh-„ und „Hau ab!“-Rufen sichtlich derangiert war, indem Du a bisserl mehr Respekt eingefordert hattest, da es sich ja immerhin um den Bayrischen Ministerpräsidenten handelt.

    Hier möchte ich Dich, liebe Gruberin, auf folgendes hinweisen:

    Ein Politiker, der rechtskräftig wegen Verfassungsbruches verurteilt ist (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22.11.2022 – https://www.bverwg.de/de/221122U3CN2.21.0 ) und der das Planspiel „Event 201“ im Mäntelchen der Corona-Krisenjahre von 2020 bis Ende 2022 in Gutsherrenart durchgesetzt hat.

    Ein Ministerpräsident, der keine Skrupel hatte, ältere Menschen in Seniorenheimen unter menschenunwürdigen Bedingungen zu isolieren, sogar unter Maskenpflicht und überdies viele von ihnen einsam und verlassen Sterben ließ, ohne dass sie sich von ihren Liebsten gebührend mehr verabschieden konnten.
    Ein Ministerpräsident, der Kinder mit Test- und Maskenpflicht quälte.
    Ein Ministerpräsident, der das Bayerische Volk in zwei Gruppen spaltete:
    In gute Menschen, also alle jene, die die Corona-Maßnahmen erduldeten und auch am medizinischen Experiment teilnahmen, und eben in unwürdige Menschen, nämlich diejenigen, die sich kritisch gegenüber (allen) Corona-Maßnahmen und mRNA-Menschenversuchen zeigten.

    So einem Ministerpräsidenten muss man Respekt zollen?
    Nein! Damit hat er seinen Respekt verspielt!
    In einer echten Demokratie, zeigen die Bürger mit ihren Mitteln und Möglichkeiten, wie sie auf seine bisherige Politik antworten (wollen): Beispielsweise mit Trillerpfeifenkonzert, „Buuuh-Rufen“ und auch „Hau ab!“-Rufen…völlig im Sinne des Ausdrucks der Meinungsfreiheit nach Artikel 5 unseres Grundgesetzes, da eben diesen Menschen keine Einladung vor das Mikrofon zuteil wurde!

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