Made in Germany

UKS Redaktionsbeitrag 06/2023

Was dieses Siegel in der Vergangenheit bekam, war werthaltig und beständig. Auch aus unseren Standorten kommt so etwas noch immer. Erfreulich, dass das eine lange Tradition hat. Wir berichteten über Schwert- und Schwertschmiedekunst in Augsburg. 

Nun gerät auch Nördlingen unweit Augsburgs in den Fokus. Ein 3000 Jahre altes Schwert fand sich als Grabbeigabe bei den sterblichen Überresten eines Mannes, der mit einer Frau und einem jungen Menschen im schönen Ries seine letzte Ruhe fand. Vieles ist noch zu

Made in Germany?

erforschen, aber augenscheinlich ist das beigegebene Schwert im Bestzustand. Made in Germany? Die Welt dieser Zeit, es war die Bronzezeit war hochgradig vernetzt. Es war nicht so wie in heutiger Zeit und ihrer sehr begrenzten Geschichtsschreibung in politische Sphären unterteilt. Das bronzezeitliche Handelsnetz umschloss Skandinavien, England, West- und Südeuropa aber auch den Balkan, Vorderasien, Nordafrika und die Räume Russlands, Indiens bis tief nach Asien. Das Ende der Zeit beschloss dann der sogenannte Bronze-Zeitalter-Kollaps. Für die Eisenzeit brauchte es dann wieder einen Anlauf. Die Menschheit hat also immer wieder Zeitenwenden erlebt. Richtige, nicht ideologisch herbeigeschwafelte. Wir ahnen und können damit rechnen, dass diese Periode der globalistischen Nachhaltigkeitsprodukte vor ihrem Kollaps steht. Keine Qualität.

Made in Germany: Süddeutschland war aber auch, das ist bekannt, so ein Zentrum für gut gearbeitete Handwerksprodukte.

So könnte das Schwert auch Made in China sein? Vielleicht. Qualität wurde seinerzeit noch nicht von Zentralen Lenkungswirtschaften verdorben oder von überstaatsnahen Rüstungskonzernen monopolisiert. Handelsverbindungen wurden noch nicht von ein paar verblendeten Cliquen mit Boykotten verunmöglicht. Es zählte das Handwerk und die Meister ihrer Künste. Freier Handel. Freie Dienste.

Made in Germany: Süddeutschland war aber auch, das ist bekannt, so ein Zentrum für gut gearbeitete Handwerksprodukte und eben auch Schwerter. In der Renaissance dann wieder. Im 20 Jahrhundert lernten die Schwerter dann fliegen und wurden vom Staatsfaschismus vereinnahmt, warum heute am Standort eben Bushaltestellen politisch korrigierend umbenannt werden “müssen”. Geschichte wiederholt sich, sagen manche. Nicht nur hier am Standort.

Qualität aber verliert niemals ihren Stil. Dem fühlen wir uns verpflichtet.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Dich auch interessieren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bundesadler_Bundesorgane.svg
Bild von vecstock auf Freepik