Schnee im Weißen Haus

UKS Redaktionsbeitrag 07/2023

Wenn ein Bewohner im Seniorenheim ein Päckchen Zigaretten oder sein Schnäpschen in seinem Zimmer versteckt, fliegt das selten auf. Eine kleine Ermahnung ein verlegenes Lächeln und gut ists. Verlegen lächeln tut der mächtigste Mann der Welt, Joe R. Biden jr., 46. Präsident der USA auch, wenn die Presse ihn danach fragt. Es waren nun aber keine Zigaretten oder ein Schnäpschen. Es war weißes Pulver, dass positiv auf Rauschgift, Kokain, untersucht wurde und keine geheime Unterlagen in seiner Garage in Delaware, in einer Unibibliothek und in einer Örtlichkeit in Chinatown. Es war auch kein Altenheim, sondern der Amtssitz des höchsten Exekutivorgans der Weltmacht USA.

White House versinkt im Schnee und Joe schnieft.

Die US Demokraten setzen sich heute (früher als Senator ließ sich der Große Mann noch anders vernehmen – aber da ging es auch gegen gewisse Minderheiten) für eine lockere Drogenpolitik ein. Auch eine offene Grenze, über welche Drogen und Menschen (- Kinder! – ) gehandelt werden, schert die “Demokraten” nebst angehängter Presse nicht sonderlich. Man könnte meinen, dass ja auch Aufrüstungspartner dem weißen Pulver nicht abgeneigt sind.

Aber einfach lächeln, wenn zeitgleich aus diesem ehrenwerten Haus so wichtige Positionen wie die Position des NATO-Chefs nachbesetzt werden oder Cluster-Munition in ein Kriegsgebiet geliefert werden soll, das ist schon fragwürdig. Noch fragwürdiger ist, dass bei der vehemten Kritik an nahezu allen Präsidenten der letzten sechzig Jahre (besonders zu Donald J. Trump,  warum eigentlich? konkret?) an dieser #46 keinerlei derartige Kritik in den hiesigen Medien, Popbands oder Parteien zu vernehmen ist. Kleine Ermahnung verlegenes Lächeln? Es ist schon auffällig, wenn bei unmündigen kleinen Klimadarstellerinnen und im Demenzverdacht stehenden Klimakardinälen so eine große Ausnahme gemacht wird. Vielleicht will er es ja auch jetzt einfach alles wegblasen, wie unser obiges Bild suggeriert.

Es kommt wohl auf die Menge an, nicht an Kokain, sondern an Fehlleistungen, dass das beginnt. Fragen wir unsere mittelständischen Unternehmerkollegen in den USA und Schweden, so machen sie uns Hoffnung. Das Maß ist wohl voll. Sie verweisen uns auf 2025. Solange muss die mittelständische Wirtschaft diese Fehlleistungen wohl noch im Aus- und Inland ertragen. Allein, die Jahreszahl macht uns Hoffen.

Solange informieren wir uns bei unseren Kollegen im Ausland und richten unsere Geschäftspolitiken und -Entscheidungen am gesunden Menschenverstand und an realen Fakten aus. Wir haben eine bessere Agenda.

“Kleine Ermahnung und verlegenes Lächeln” wird es dann aber nicht geben!

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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