8. Mai

UKS Redaktionsbeitrag 05/2023

1985 sprach der Bundespräsident vor vollbesetztem Haus seine Worte zum Gedenktag 8. Mai.

Er eröffnete mit Ehrlichkeit und Freiheit. Heute erinnert daran der UKS im doppelten Sinne. Es war 1945 – nach schlimmster Zeit – das Kriegsende. Es war 1985 ein Glanzlicht einer Bundesrepublik, die noch Format besaß, bevor sie, nach Diktaten aus Brüssel und der UN, gewendet und transformiert wurde. Und die von der Befreiung wusste.

Flucht, Vertreibung und Gewaltherrschaft. Weizsäcker stellte die Zusammenhänge her mit 1933. “Irrweg Deutscher Geschichte” und “Gebirge menschlichen Leids” nannte er das. “Keine Siegesfeier, sondern Gedenktag”. Es ist wieder Krieg in Europa.

Daueraufgabe: Wachen, wahren, widerstehen und wehren.

Gedenken und Denken ist kein Augenblicksversagen, sondern Daueraufgabe. Wachen, wahren, widerstehen und wehren.

Daran fühlt sich der Mittelstand in Schwaben erinnert. Erst recht, wenn er die heutige Zeit genau beschaut. Die modernen Zeit- und Wendethemen kommen nicht aus der Mitte der Gesellschaft, sondern von seinen radikalen und extremen Enden. Und sie kommen von “Oben” aus der UN in New York und Genf, aus der EU aus Brüssel, aus Berlin und München. – “Pandemie”-Diktate. Verkehrsdiktate. Klimadiktate. Wärmediktate. Steuerdiktate. Zeitdiktate. Und jene, die dafür auftreten, handeln nach Diktat. Das ist augenscheinlich. Gedanke und Erinnerung.

Es gibt viele Anlässe, wegzuschauen, nichts zu sagen. Mit zu machen. Krönungen. Finalspiele usw. – Nichts gewusst. Weggeschaut. Mitgemacht. In Rückschau, sagte Weizsäcker “gibt es keine kollektive Schuld.” Jeder frage sich im Stillen selbst nach seiner Verstrickung. Jeder tritt aber, das machte der Bundespräsident deutlich, eine Erbschaft an und wird damit in Haftung genommen. “Vergangenheit kann man nicht bewältigen. Man kann sich nur stellen. Wer sich nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.”

“Versöhnung ohne Erinnerung kann nicht geschehen.” so gemahnte Richard von Weizsäcker seine Zuhörer. “Pandemie”-Maßnahmen, – Aussagen und -Verstrickungen sind, wenn man danach sucht, aus den Suchmaschinen weitgehend verschwunden.

Herrschaft durch Angst. Herrschaft der Angst.

Impfen ist Wirtschaftsförderung, eine plakative und plakatierte Aussage der Stadtoberen? Weg! – Akteure und Aktivisten wollen Vergebung – aber ohne Erinnern. Das macht dann, nach Weizsäcker, anfällig für neue Gefahren. Und die sind akut. Die Verbrecher schufen schon vor dem Weltkrieg einen Massenwahn. Den Massenwahn, heute bezogen auf menschliche Klimaveränderung, sehen wir wieder. Ein Wahn, der alle Lebensbereiche umfasst. Nahrung. Mobilität. Wohnen. Arbeiten. Alles wird einbezogen. Totale Wende. Jungen Leuten wird die Angst vor der Zukunft eingetrichtert. Sie verlieren die Lust, etwas für sich zu schaffen und zu erschaffen. Sie wollen, nach Jahrzehnten der Indoktrination von KITA, Grundschule, weiterführender Schule und UNi kein Mitelstand mehr sein, sondern verwaltete Masse. Familien und Häusle Besitzern wird die Angst

vor der Überschuldung und dem Verlust des Ersparen eingesetzt. Unternehmern wird die Angst vor dem Untergang eingepflanzt, wenn sie sich nicht an der “Wende” beteiligen.

Herrschaft durch Angst. Herrschaft der Angst.

Es wird unternommen, die Ordnung des Grundgesetzes, die Weizsäcker stärken wollte, denn das war sein Amtseid, (klima-)radikal zu wenden. In Brüssel und Berlin wird so gewendet, dass es ein “Neues Eigentum” (Steuer- und Abgabenvermindert), “eine neue Meinungsfreiheit” (Netzwerkdurchdringunggsgesetz, Political Correctness), “eine Neue Freiheit” (15 Minuten Radius) und eine “Neue Würde” (Ohne eigene vier Wände, ohne eigenes Lastenfahrrad aber mit Bürgergeld und mit Speise- und Zubereitungsvorschriften) gibt. Erst schrittweise an vielen Ecken. Dann Sektenartig für die Massen. Und aktuell hektisch. Zeitenwende! 2030?

Wir erinnern: Nie wieder!

Zahlenmagie: 2030 als Kipppunkt der menschlichen Geschichte. 2030? Wir erinnern uns: Das hatten wir alles schon einmal. Zum Jahr 1000 unserer Zeitrechnung war auch so ein Auftrieb für die Prediger, Weltuntergangsprophezeien, Hohepriester und ihr “Bodenpersonal”. Sie hatten und haben kein anderes Ziel als das Höchste im Blick. Das hatten im letzten Jahrhundert dieselben Charaktere. Weltgovernance. Die Weltengemeinschaft? “Die ganze Welt!” – Moment, das steht ja jetzt auf der Agenda. Die WHO der UN hat den neuen Pandemievertrag vorgelegt. Mit den Erinnerungen im Blick, ist es Zeit, zu wahren, zu wachen, zu widerstehen und zu wehren.

Der Standort braucht keine Diktate, keine Diktaturen und auch keine Diktatoren. Und auch keine Gefolgschaft, Mitmacher und auch keine Wegseher.

Wir erinnern: Nie wieder!

Es gibt keine Kollektivschuld. Aber es gibt ein Erbe, aus welchem jeder haftet – ob nun gesteuert, ausgeführt, mitgemacht oder weggeschaut. Kollektivwahn und Kollektivangst erzeugt Herrschaft. Genau gegen die war das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland 1949 geschaffen worden. Daran dürfen wir erinnern.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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