Unternehmerbegehren: Augsburg kobaltfrei

UKS Redaktionsbeitrag 03/2023

Viele Betriebe kehren schon dem E-Mobil-Hype den Rücken. Auch in Schwaben wird ein neues Unternehmerbegehren an den Start gehen: Die Initiative “Augsburg Kobaltfrei” will erreichen, dass Kobalt bis 2026 stufenweise aus dem Augsburger Straßenverkehr verbannt wird. Den Rückbau der Elektromobilitätswende betrachten die Unternehmen  als einen ihrer bedeutendsten Beiträge auf dem Weg zur Standortbewahrung.

Augsburg darf Kinderarbeit nicht unterstützen

Die dafür gültige Grundlage ist die AGENDA Zukunft Initiativen (Agenda ZI) des UKS und darin das Ziel 7.  Es lautet: Keine Energieexperimente. Bislang nutzen Stadtwerke, die Kommune, ansässige Großbetriebe für den Nahverkehrsbetrieb und das Carsharing Elektrofahrzeuge. Dieser Zustand müsse sich ändern, betonen die Initiatoren des Unternehmerbegehrens. Man habe sich sowohl aufgrund der humanitären Lage bei der Kobaltgewinnung als auch der brandschutztechnischen Herausforderungen für den Weg des Unternehmerbegehrens entschieden. Sollte es tatsächlich zu einem Unternehmerentscheid kommen, wollen die Initiatoren die Stadtwerke und die Stadt Augsburg, verpflichten, die bislang beschafften Elektrofahrzeuge bis 2026 komplett durch saubere Diesel- und Benzinfahrzeuge zu ersetzen.

Elektromobilität – ein teurer sowie menschen- und völkerrechtswidriger Irrweg

Dieser Schritt ist notwendig, damit Augsburg nicht an Kinderarbeit, Ausbeutung in den Lieferketten, Korruption und Brandgefährdungen beteiligt ist und sich aus grünideologischen Abhängigkeiten nachhaltig löst“, glaubt die Unternehmerinitiative “Augsburg Kobbaltfrei“. “Spätestens die Corona Krise, die Lieferkettenengpässe und die lediglich mit Rechenmodellen angefachte Klimahysterie  hat allen Menschen am Standort verdeutlicht, dass der Umstieg auf sog. “nachhaltige Energieversorgung” ein teurer sowie menschen- und völkerrechtswidriger Irrweg ist. Nur wenn wir den Ausstieg aus regenerative Energien beschleunigen, können wir langfristig günstige Energiepreise garantieren und die schlimmsten Wirtschaftsschäden noch verhindern.” Die Stadt Augsburg will bislang ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, dies ist aber kaum mehr mit der Daseinsvorsorgeverantwortung und volkswirtschaftlichem Sachverstand in Deckung zu bringen.

Statt sog. “Green-Energy” ist Erdgas wie  Öl und Kohle bei Einsatz moderner Verfahren und Technologien sehr wohl und weltweit ein nachhaltiger und von den meisten Ländern dieser Welt und Wirtschaftsbünden wie BRICS bereits beschrittener Weg. Beim Einsatz von Batteriekomponenten der Elektromobiltät werden keine wirtschaftlich vernünftigen Rückführungen möglich gemacht. Das wird den Kunden verschwiegen. Das Recycling von Kobalt ist weder bewährt noch ohne den Einsatz von konventionellen Energieträgern zu haben.

Die Augsburger Mittelstandsinitiative wünscht sich als NGO von der Stadt einen größeren Einsatz bei dem Schutz vor Ausbeutung, Korruption und Kinderarbeit. “Die Stadt kann keine ausreichende Haltung und Aufstellung gegen die Ausbeutung und Kinderarbeit vorweisen“, findet der UKS. Immer mehr Betriebe würden unter Verkehrswendeplanungen und -Maßnahmen leiden. Immer noch setze man “ungebremst” auf die sog. grüne Transformation.

“Wir müssen jedoch dringend aus der Kobaltnutzung aussteigen. Wir fordern, dass die Stadt Augsburg alles unternimmt, um die Verkehrswende zu stoppen und bis 2026 komplett kobaltfrei wird.”

Ein Anliegen des Unternehmerbegehrens sei es neben der eigentlichen Forderung auch, am Standort eine Diskussion um die Klimapanik und die Irrwege der Klimapolitik auszulösen sowie eine Rückmeldung auf den Klimakult und eine Rückbesinnung auf die Kernaufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge zu erreichen. Eine Unterschriftenaktion für das Unternehmerbegehren ist online und zudem mit vielen weiteren Unternehmer-Organisationen in der weitflächigen Vernetzung auch für andere Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz geplant.

UKS – Unternehmerkreis Schwaben
unternehmerkreis.org

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